Da war sie wieder, eine Begegnung mit Paul.
Paul, ein Französisch-Bulldog-Irgend-was-Mix, den jemand press in sein Fell geschossen hat,
kam uns heute morgen mal wieder entgegen.
Meine Whippchen waren angeleint, Paul nicht. Herrchen von Paul ca. 15 Meter hinter ihm.

Bild: Wikipedia (könnte Pauls Phantombild sein 🙂 )
„Guten Morgen, sind Sie bitte so nett und leinen Ihren Hund kurz an? Mein Rüde ‚hat’s nicht so‘
mit anderen Rüden!“
Ignoranz auf Herrchens Seite; Paul liegt mittler Weile platt wie eine Flunder (wenn man das bei
seiner Leibesfülle so sagen kann) auf dem Weg. Ok, dann eben ohne Leine für Paul. Ich gehe ein
Stückchen weiter.
„Meiner ist ganz lieb.“ ruft Herrchen-Paul.
„Ja, aber meiner nicht.“
„Wenn Ihrer knurrt… muss er halt lernen.“
„Mein Hund knurrt aber gar nicht, er ….“
Ich weiß nicht, wer in diesem Moment den Raktenantrieb bei Paul gezündet hat, aber er kam auf
uns zugeschossen wie ein Irrer. Fynn war derart konsterniert, dass er weder knurrte noch sonst was
tat. Er schaute einfach nur.
Geklärt hat meine alte Lady Grace die Situation. Einfach durch ihr souveränes Auftreten. Ohne knurren,
ohne Worte.
„Komm, Paul!“ Paul kam nicht, da er hört wie ein Gasballon, der einem Kind aus den Fingern geglitten
ist… nach weiteren drei Runden um meine Beine lief Paul dann davon.

Gut nur, dass ich meine Hunde zuvor an die kurze Leine genommen habe, sonst hätten sie mich
eingewickelt und von den Füßen geholt. Und dann hätte es mächtig Theater gegeben. Mit mir.
– Muss er halt lernen, der ignorante Hundehalter von Paul- .