Es geht ganz schön schnell. Jetzt sehen die I’s schon fast erwachsen aus!
Marbel- In Modo di semper-crescendo
Es geht ganz schön schnell. Jetzt sehen die I’s schon fast erwachsen aus!
Marbel- In Modo di semper-crescendo
Die Fotos sind nun schon ein paar Tage alt und ganz so viel Schnee liegt jetzt bei Peter in der Schweiz sicherlich nicht mehr. Aber die Bilder sind so wunderschön, dass ich sie noch zeigen möchte, auch wenn wir alle sehnlich auf den Frühling warten.
Enya und Vicky im Whippetparadies:

Enya- Grande Galassia semper-crescendo
Danke, Peter, für die Fotos und ganz liebe Grüße an Deine Mädels (Monica natürlich eingeschlossen 😉 )
Sie wirkt etwas verloren auf der großen, eingefrorenen Wiese. Auch wenn es nicht so aussieht, groß geworden ist sie…aber süß ist sie immer noch. Nelly, In Vita semper-crescendo, bald schon 5 Monate alt:


Nicht nur Oskar und Marble senden Grüße, sondern auch Ivy. Danke dafür, Bruni und viele Grüße zurück 🙂

Finchen ließ auch ein Foto von sich schicken. Das könnt Ihr dann morgen sehen.
Hihihi, irgendwie habe ich es gewusst…der Name ist Programm! Oskar, Infernale semper-crescendo, hält seine beiden Kumpels ordentlich auf Trab. Wenn er ansatzweise so frech und lustig ist, wie Nelly, dann weiß ich genau, wovon Katharina berichtet 😉
Moritz hat sich an den Wirbel langsam gewöhnt!
oh nein, die „Ohren-stehen-in-alle-Richtungen-Phase“ hat gerade begonnen!
Was für ein süßer Knopf. Lange kann man ihm sicherlich nicht böse sein, oder?
Ganz liebe Grüße von uns und ein schönes Wochenende!
…es ist soweit. Meine Befürchtungen der letzten Jahre, dass der Whippet ein Modehund wird und dementsprechend an „jeder Ecke“ für einen „Schnapperpreis“ zu haben ist, haben sich bestätigt.
Am Wochenende fiel ich fast vom Stuhl, als ich eine Verkaufsanzeige aus Dorsten sah. Diese Anzeige gehört zu einem Hundehändler, dessen Namen ich hier nicht schreiben möchte, um nicht durch die Google-Suchmaschine mit ihm in Verbindung gebracht zu werden.
Gegen diesen Händler sind Tierschützer schon Sturm gelaufen und er ist auch u.a. wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetzt verurteilt worden. Seine Frau führt nun die Geschäfte weiter.
Ich hätte es vielleicht nicht tun sollen, denn nun geht es mir nicht gut: Karla und ich haben gestern diesen Händler besucht. Film- und Fotoaufnahmen sind dort verboten, so dass ich den Bericht hier nicht bebildern kann.
Grundsätzlich ist die 2-etagige Verkaufshalle sauber und hell, die Böden sind mit Fußbodenheizung ausgestattet und die einzelnen Gehege ca. 16 qm groß. Jedes Gehege bietet den Hunden die Möglichkeit in einen Mini-Auslauf zu gehen, der mit Sand befüllt ist. Balkone in der oberen Etage machen dies ebenfalls möglich. Decken oder Körbchen gibt es für die Hunde nicht.
Geschätzt haben wir 120 Welpen gesehen. 184 dürfen dort sein. Ob dort mehr Hunde sind, kann ich nicht sagen, vermute es aber. Denn für Besucher ist ca. nur die Hälfte der Halle geöffnet.
Über Akita Inu, Bernhardiner, Beagle, Boxer, Chow-Chow, Cattle Dogs!, französische Bulldoggen, Labbis, Shar Pai, Papillion bishin zu „Whippets“ ist dort alles zu bekommen. Eine Tierpflegerin ratterte bei jedem Besucher den gleichen Salmon herunter: „Sie dürfen die Hunde durch die Gitter streicheln, aber nicht hochheben. Dort rechts geht es in die zweite Etage. Da sind noch mehr Hunde. Bei Fragen, können Sie sich an mich wenden“.
So sind Karla und ich von einem Gehege zum nächsten gegangen. Viele Hunde lagen auf dem Boden, teils recht apathisch, wie ich fand, manche kamen an das Gitter. Insgesamt wirkten sie nicht ungepflegt. Die Krallen waren kurz, der Futterzustand war gut. Ein paar Hunde hatten jedoch (rassebedingt) entzündete Augen oder auch Demodikose. Gebellt oder gespielt wurde wenig. Das machte mir am meisten zu schaffen. Welpen, die nicht spielen? Ich hörte, dass die Frau zu anderen Besuchern sagte, die Hunde hätten vorhin gefressen und jetzt „Verdauung“. Deswegen sei es so ruhig.
In der zweiten Etage sahen wir sie dann schon von Weitem. Die vermeintlichen Whippets. Drei schwarze und ein roter Rüde. Anhand der Anatomie und der Größe waren wir uns jedoch recht sicher, dass es keine reinrassigen Whippets sondern eher Greyhound-Whippet-Mixe sind. Wir entschieden, Kaufinteresse für den roten Rüden zu heucheln. Als die Frau den kleinen Mann auf den Arm nehmen wollte, fiel dieser vor Angst auf den Bauch und wimmerte kurz. Das brach mir das Herz. Offensichtlich kannte er das Anfassen und menschliche Nähe nicht.
Die Frau beantwortete uns in einem gesonderten Zimmer ausreichend einige Fragen zu den Hunden. Sie seien reinrassige Whippets und am 07.10. in Ungarn geboren. Gechipt, geimpft und gesund. Auch erst seit 2 Wochen hier. Davon eine Woche in Quarantäne. Bislang habe sich aber noch niemand für sie interessiert. Insgesamt seien sie powervolle Jagdhunde, die aber nach einer Jogging- oder Fahrradrunde lieb Zuhause seien. Zur Not ginge auch eine Flexileine. Die gäbe es mit 8 Metern Länge, so dass der Auslauf damit ausreichend sei. Stubenrein seien sie natürlich nicht und auch das an der Leine laufen müssten sie erst lernen. Papiere im Sinne eines Stammbaumes hätten sie nicht. Wäre auch überflüssig, denn Rassehunde erkenne man auch so.
Empfehlenswert sei eine Kastration bei Rüde wie bei einer Hündin. Das würde „die Sache“ insgesamt einfacher machen. Bei Hündinnen könne man so Geschwüre vermeiden und sie würden dann auch nicht mehr bluten. Rüden kämen kastriert nicht in die Situation sich mit anderen Rüden zu streiten, falls mal eine läufige Hündin in der Nähe sei und sie fräßen dann auch durchgehend.
Ach ja, der Preis: 750 €. Wir könnten den Hund sofort mitnehmen. Fragen an uns hatte die Frau keine.

Natürlich hoffe ich auf der einen Seite, dass jeder dieser Hunde ein gutes Zuhause bekommt. Auf der anderen Seite hoffe ich, dass niemand mehr Interesse an Hunden hat, die in irgendwelchen Vermehrer-Farmen in Ungarn oder sonst wo geboren wurden. Die schlimmste, unbeantwortete Frage, die mir auch den Schlaf geraubt hat: was passiert mit all den Hunden, wenn sie nicht mehr süß und flauschig sind? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Hundehändler 8 Berhardiner durchfüttert, bis sie alt sind….geschweige denn 120 Hunde mehr…
Bitte sprecht mit Euren Freunden, die einen Hund kaufen wollen darüber! Ein Hund braucht nicht zwangsläufig VDH- Papiere um ein toller Hund zu sein. Aber bitte: kauft nur Hunde, die mit Familienanschluss aufgewachsen sind. Die Bindung an den Menschen und eine gute Sozialisation sind unbezahlbar!
Klar, dass es nicht nur in Frankreich Schnee gibt. Peter sendet diese fantastischen Bilderbuch-Fotos aus der Schweiz. Enya, Grande Galassia semper-crescendo, hat richtig Spaß!

Danke, Peter, für die Fotos und ganz liebe Grüße an Deine Mädels!
Da sind sie endlich gelandet. Sunny, Whipcat Walking on Sunshine, hatte eine lange Nacht. Denn sie brachte zehn!!! Welpen im schweizer Kennel „Kuskaya’s“ zur Welt. Es sind 7 Rüden und 3 Hündinnen.
Stolzer Vater ist unser Miro, Int.MCh. Bon d’Or semper-crescendo, der damit unsere alte Lady Grace zur insgesamt 48fachen Oma gemacht hat!
Herzlichen Glückwunsch an Jeanette und natürlich an Ruth!
Heute feiern wir Grace’s 12. Geburtstag. Wow.
Was soll ich zu diesem Ehrentag schreiben? Wir sind unendlich glücklich, diese tolle Hündin in der noch immer guten Verfassung bei uns zu haben. Klar, sie wird grauer im Gesicht, langsamer in den Bewegungen und etwas altersstarrsinniger. Aber ich liebe ihren Ausdruck, ihre Gelassenheit und Souveränität. Sie ist (und bleibt hoffentlich noch ganz lange) eine Bereicherung in unserem Leben. Jeden Tag!
Alles Gute zum Geburtstag, Ömmi!!
